Nachlesebericht: Workshop mit Azad Kaan

Nachlesebericht Workshop mit Azad Kaan am 23./24.10.2009

Azad Kaan…
viele Damen dachten sicher: „Na..das ist doch auch mal was fürs Auge!“

Ja, das war er auch im schwarzen Trainingsanzug mit schwarzem, ärmellosem Muskelshirt…
„eine Rampensau (sorry) vor dem Herrn“ – das ist er!!!


Aber das ist EIN Teil von Azad Kaan

der ZWEITE Teil ist viel, viel Wissen um die türkische Folklore, welches er mit sehr viel Sachverstand und hervorragender Didaktik weitervermittelt.

So hatten wir am Freitag abend beim ersten Technik-Workshop mit Azad viel Spass und wir haben viel gelacht, gelernt und getanzt… Mona EL SAID step und spezielle und wunderschöne Bewegungen von Raqia Hassan und Jilliana. Ebenso haben wir viel über richtige Arm- und Fußführung bei Arabesken erfahren und versucht, diese Erkenntnisse in die Bewegung umzusetzen.

Wieder mit einem schönen, wohldurchdachten Warm up ging es beim zweiten Technik-Workshop am Samstag Vormittag weiter.
Der richtige Einsatz des Standbeins beim Hüftdrop, Oberkörper- und Beckenkreise zusammengesetzt und in eine Drehung gefügt, eine kleine, aber feine Saidi-Kombination – sehr abwechslungsreich!!!


Höhepunkt für mich aber war die Choreografie am Nachmittag:

Schleier-Entreè, Shimmy- und Taqsimteil,
„Walzer-Rhythmus“ und Saidi, Raum für Improvisation…
und das ganze verteilt auf 4 Minuten !!!!

Diese Choreografie ist echt der Knaller!!!! Dadurch, dass die Bewegungen so wunderbar auf die jeweiligen Rhythmen abgestimmt sind, ist sie auch wunderbar nachzuvollziehen und zu tanzen.
Azad hat uns am Ende des Kurses das Script diktiert und erläutert (die Musikanalyse hatte er bereits vorbereitet für alle Teilnehmerinnen), so dass wir zuhause weiterhin gut üben können.



Es waren sehr schöne zwei Workshop-Tage! Danke Dir Azad!

Azad Kaan hat sich sehr weiterentwickelt, was seine Unterrichtsmethodik und –didaktik angeht und ich/wir sind mal gespannt, wie er seine tänzerische Laufbahn fortsetzt….







Azad Kaan fotografiert von Rainer Gutzmer 



Azad Kaan fotografiert von Murat Subatli 



Nachlesebericht: Workshop mit Sabuha